Ziemlich beste Freunde – Eine Filmkritik

Der dunkelhäutige Driss ist arm, arbeitslos und in einer Mehrfamilienwohnung zu Hause. Als er Arbeitslosengeld will, bewirbt er sich als Pfleger für Philippe, einen reichen weißen Querschnittsgelähmten. Wirklich bewerben will er sich um die ausgeschriebene Stelle als Philippes Pfleger nicht, er braucht lediglich eine Unterschrift, um weiter Geld vom Arbeitsamt beziehen zu können. Trotz anderer besserer Bewerber beschließt Philippe Driss einzustellen, doch damit hatte Driss nicht gerechnet. Er weiß auch gar nicht, wie man sich um einen Querschnittsgelähmten kümmert. Trotz ihrer grundlegenden Verschiedenheit finden die beiden Männer zueinander: Philippe lehrt Driss Verantwortung, und dieser hilft dem zurückgezogen lebenden Älteren seinerseits, sich wieder aktiv für die Außenwelt zu interessieren. Die beiden wissen wieder, was es heißt, Lebensfreude zu haben und nicht einfach das Leben aufzugeben. Doch immer wieder wird die neue Freundschaft auf die Probe gestellt… Der Film orientiert sich an einer wahren Geschichte.

 

Insgesamt ein sehr interessanter, spannender, aber auch trauriger Film. Trotzdem ein Muss für alle, die Drama–Komödien mögen.

4 von 5 Sternen

 

Von Julian Pulat, Klasse 7/4

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