Was macht eigentlich eine GSV? – Besuch eines Schülerkongresses

Von der GSV, lang auch GesamtSchülerVertretung, hat schon jeder einmal gehört, aber kaum einer weiß wirklich, was sie macht, was sie darf und wozu sie gut ist.
Na ja, ein wenig lässt sich eigentlich schon aus dem Namen herleiten, die GSV vertritt die gesamte Schülerschaft. Doch war das schon alles?
Das Schulsprecherteam der UvH war am 26. Januar bei einem Schülerkongress in der Friedrich-Ebert-Stiftung, wo wir einiges über die Rechte der GSV, aber auch über die verschiedenen SVs in Berlin gelernt haben.

Unter dem Motto „Schüler Vertretung heißt Schule verändern“ lud die Friedrich-Ebert-Stiftung (eine politische Stiftung mit demokratischen Werten, die unter anderem junge Menschen fördert) Schulsprecher_innen und SV-Mitglieder aus ganz Berlin zu sich ein. Nach einer kurzen Begrüßung ging es gleich mit einem Film des Leibniz-Gymnasiums in Berlin aus dem Jahr 2012/13 los, in dem es ihre GSV vorstellt und das, was deren GSV alles so macht. Darin wurde einerseits die Arbeitsweise der SV dargelegt, aber auch, welche Projekte schon gemeinsam angegangen wurden (beispielsweise die Verschönerung einzelner Räume). Anschließend konnten die Vertreter der einzelnen Schulen berichten, welche Projekte an der jeweiligen Schule zurzeit unternommen werden.
Danach hatten wir die Möglichkeit, von unseren Problemen und Sorgen zu berichten. Dabei tauchte unter anderem das Handy-Verbot auf (welches an einigen Schulen deutlich strenger festgelegt ist als an unserer), aber auch Probleme mit Lehrern, Fragen zu Finanzierung von Projekten oder Luxus-Probleme wie zu schlechtes WLAN wurden thematisiert. All diese Probleme, Anmerkungen und Fragen wurden anschließend in einem Open-Space besprochen. Hierfür teilten wir uns nach Interesse in Gruppen ein, in denen über das jeweilige Thema diskutiert wurde und Lösungsansätze gefunden wurden, welche man danach der ganzen Gruppe vorstellte. Die Handy-Verbot-Gruppe hat beispielsweise verschiedene Gründe gegen das Handyverbot gefunden, eine andere Gruppe hingegen hat sich mit schulübergreifenden Demonstrationen und auch mit einer besseren Vernetzung der Schüler in ganz Berlin befasst. Diese und noch andere Fragen wurden dann in einer Frage-Runde mit zwei Politikern aus dem Abgeordnetenhaus (Die Piratenpartei und Bündnis 90/Die Grünen) diskutiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir einiges darüber gelernt haben, was eine GSV alles schaffen kann, und außerdem davon inspiriert wurden, was andere SVs in Berlin schon zustande gebracht haben, sodass wir motiviert und voller Zuversicht in die Zukunft blicken.

 

Marie Kaul

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.