Serien über Serien

Etliche Film- und Fernsehverleihungen haben in den ersten paar Wochen des Jahres stattgefunden und brachten uns eine Reihe an neuen Serien und Filmen aus den USA hier nach Deutschland. Nur die wenigsten Serien sind wirklich im Free-TV zu sehen, das heißt das Privileg diese beeindruckenden Perfomances zu sehen, wird nur den wenigen Netflix und Amazon Prime Usern zuteil.
Einer der großen Gewinner bei den Golden Globes war beispielweise „Mr. Robot“, eine Serie über einen soziophoben Programmierer mit Drogenproblem, der gegen die kapitalistische Gesellschaft kämpft. Unglaublich spannend wird die Geschichte des jungen Elliot (gespielt von Rami Malek)  in leider nur zehn Episoden erzählt, wobei bald die Grenzen zwischen richtig und falsch, Gut und Böse, verschwimmen. Hintergrundwissen über das ganze Technik-Zeug ist dabei nicht erforderlich aber auf jeden Fall hilfreich. „Mr. Robot“ ist auch eine der wenigen Serien, die auch im Deutschen an ihrem Wert nicht verlieren, denn leider bewirkt minderwertige Synchronisation manchmal genau dies. Die Serie „Modern Family“ ist hierfür das beste Beispiel: Für zahlreiche Awards nominiert, läuft seit September 2015 die siebte Staffel der Comedyserie über die drei Kleinfamilien, die alle zu einer großen Familie gehören. Unglaublich lustig auf Englisch, verlieren die Dialoge im Deutschen leider schnell an Biss und ziehen sich eher langweilig dahin. Glücklicherweise lassen sich auf Netflix die Serien auch auf Englisch angucken!

-Marie

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