Quizlet – endlich mal ein triftiger Grund, am Smartphone zu hocken

Wer kennt das nicht, da bekommt man mal mir nichts, dir nichts 50 Vokabeln auf und sie wollen aber einfach nicht in den Kopf… Na ja, eigentlich hat man auch irgendwie keine Lust, sich hinzusetzen und sie sich einzuverleiben.

Was nun?

Eine App soll da für Abhilfe sorgen: Quizlet!

Die App bietet mit Hilfe spielerischer Methoden die Möglichkeit, Vokabeln oder andere Unterrichtsinhalte leichter zu lernen. Und so funktioniert das Ganze:

Das sogenannte Karteikartenprogramm gibt es im App- und Google-Play-Store kostenlos zu downloaden. Zunächst muss man sich einen Account anlegen, entweder per Facebook oder per E-Mail. Die App ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet einige nützliche Funktionen. Nachdem man mühselig seine zu lernenden Vokabeln samt Übersetzung eingetippt hat – ein recht aufwendiger Akt – kann man nun entweder mit Hilfe von digitalen Karteikarten seine Vokabeln lernen, wie man es auch von den gewöhnlichen Karteikarten in Papierform kennt.

Oder man testet unter dem Menüpunkt „Lernen“ sein Wissen. Hier werden die deutschen Wörter angezeigt und die passende Übersetzung dazu gefordert. In der Vokabelliste wird daraufhin angezeigt, welche Vokabeln noch zu lernen sind und welche schon gut gemeistert wurden. Wer auf Herausforderungen steht, wird von der App nicht enttäuscht: Im „Match“-Modus geht es darum, die deutschen und die englischen Vokabeln so schnell es geht zu verbinden und seine eigene Bestzeit zu schlagen.

Auch von Lehrer-Seite hat die App einiges zu bieten: Schüler und Lehrer können hier gemeinsam in virtuellen Klassen Vokabellisten zu den verschiedensten Themen erstellen und lernen, so wie es einige Lehrer bereits auf „lernraum.de“ machen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass „Quizlet“ eine nette Alternative zum grauen, starren Vokabellernen bietet und man auch unterwegs ständigen Zugriff auf das zu lernende Material hat. Jetzt kann man nur noch hoffen, in Zukunft auch noch um das mühselige Eintippen der Vokabeln herumzukommen.

 

Vivienne Lamboy

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