Griechische Götter und Mythologien

Die meisten Europäer sind wohl Christen, egal ob Katholiken, Protestanten oder Orthodoxe – früher glaubten die Menschen nicht nur an den einen Gott, sondern gleich an mehrere.

Die antiken Griechen glaubten zum Beispiel, dass am Anfang das Chaos stand.

Daraus entwickelten sich Eros (Liebe), Gaia (Erde), Tartaros (Unterwelt), Erebos (Finsternis), Nyx (Nacht). Aus ihnen entstanden mehr als 1000 unsterbliche Götter und sterbliche Halbgötter (halb Mensch, halb Gott).

Die Götter stellten sich die Menschen teilweise menschlich, doch riesengroß mit übernatürlichen Kräften vor. Jeder Gott hatte seinen eigenen „Aufgabenbereich/e“ ( z.B. Gott / Göttin des Schicksals ). Sie konnten sich in jede Gestalt verwandeln (Tiere, Menschen,…..), was manche Götter ausnutzten.

Zeus z.B. verliebte sich in eine der Begleiterinnen Artemis’. Ihr Name war Kallisto („die Schönste“) und auch sie schwor für immer jungfräulich zu bleiben. Zeus nahm die Gestalt der Artemis an und versuchte sie zu verführen. Als Artemis beim Baden die Schwangerschaft entdeckte, verwandelte sie Kallisto voller Zorn in eine Bärin. Da Zeus Mitleid mit seiner Geliebten hatte, versetzte er sie und ihren gemeinsamen Sohn als Großen und Kleinen Bären an den Nachthimmel. (Sternbilder Großer und Kleiner Wagen).

Gaia und Uranos (Himmel) bekamen viele Kinder, die 3 Kyklopen, 3 hundertarmigen Riesen und die 12 Titanen. Kronos ( bei den Römern Saturn genannt), war einer der Titanen und stürzte seinen grausamen Vater Uranos und erlang somit die Weltherrschaft. Da ihm vorausgesagt wurde, dass einer seine Söhne ihn besiegen würde, verschlang er die Kinder, die Rhea, seine Frau und Schwester, ihm gebar. Da Rhea sich das nicht mehr gefallen ließ, dass Kronos all ihre Kinder „aufaß“ wickelte sie bei Zeus’ Geburt ein Tuch um einen Stein und gab ihrem Mann den Stein statt Zeus, der ab sofort von Nymphen (#1) und Satyrn (#2) aufgezogen. Wenn er schreite, sangen, tanzten und machten die Männer und Frauen laut Musik, damit Kronos es nicht hören konnte.

Schon bald wurde Zeus größer und die Prophezeiung sollte wahr werden…..

 

FORTSETZUNG FOLGT

#1: Frauen, die für immer jung bleiben. Wenn eine Quelle versiegt oder ein Baum abstirbt, dann stirbt auch die Nymphe.

#2: Satyrn gehören zum Gefolge des Weingottes Dionysos. Sie sind halb Mensch, halb Ziege.

 

Julian Tomasco

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.