Emma Watson – Porträt

 

Emma Charlotte Duerre Watson  wurde am 15. April 1990 in Paris geboren, wo sie 5 Jahre lang – bis zur Scheidung ihrer Eltern – lebte. Während ihr Vater nach London zog und dort seine eigene Anwaltskanzlei gründete, zog Emma mit ihrer Mutter und ihrem drei Jahre jüngeren Bruder Alex nach Oxford, wo sie heute noch leben.

 

Schon früh begann sie damit, erste schauspielerische Erfahrungen in Schultheater-Aufführungen zu sammeln und Preise zu gewinnen. Im Jahr 2000 entschied ihr Theaterlehrer sich dann dafür, sie für das Casting von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ anzumelden, wo sie sich gegen rund 4000 andere Bewerber für die Rolle der Hermine Granger durchsetzte. Der riesige Erfolg des ersten Films 2001 führte dazu, dass sie und ihre beiden Schauspielkollegen (Daniel Radcliffe und Rupert Grint) auf der ganzen Welt bekannt wurden und auch für die folgenden sieben Harry-Potter-Filme weiter vor der Kamera standen. Emma, die in den Filmen eine sehr schlaue Schülerin spielt, schloss auch im echten Leben die Schule mit herausragenden  Noten ab. Von 2009 bis 2011 studierte sie Literatur an der Brown University in den USA, später in Oxford. Neben „Harry Potter“ war  Emma Watson auch Teil vieler anderer Filme wie zum Beispiel „My week with Marylin“, „Das ist das Ende (This is the end)“ und „Noah“.

 

Neben ihrer ansehnlichen Karriere als Schauspielerin ließ sich Watson auch für die britische Nobelmarke „Burberry“ und das Alternativlabel „People Tree“  ablichten. 2011 war sie das Gesicht der Kosmetikfirma „Lancome“.

 

Nun kämpft Emma als UN-Sonderbotschafterin und Feministin für mehr Gleichberechtigung unter den Geschlechtern. Ihre erste Amtshandlung war eine Antwort auf die Forderung des türkischen AKP-Politikers Bülent Arinç, welcher forderte, dass Frauen in der Öffentlichkeit nicht lachen dürften, sondern stattdessen scheu erröten und den Blick gen Boden senken sollten. Als Reaktion darauf  twitterte sie ein Foto von sich, auf dem sie sich lauthals lachend, mit offenen Haaren und im lockeren Pulli völlig ungezwungen nach vorne  lehnt. Am 20. September dieses Jahres hielt sie eine Rede vor den Vereinten Nationen, wo sie über ein Projekt sprach, das ihr besonders auf dem Herzen lag: die Gleichberechtigungskampagne „HeForShe“,  welche sich dafür einsetzt, dass sich Männer gemeinsam mit Frauen für Gleichberechtigung einsetzen. Inwieweit sich das Projekt durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Dennoch steht fest: Emma Watson ist durch ihre Vielseitigkeit und einer großen Portion Mut zu einem bewunderten Idol vieler Menschen geworden.

 

Von Carolin Hilbig

 

 

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