Die schwedische Schule

Der schwedische Unterrichtsminister, Jan Björklund, ist der Wortführer der Volkspartei: Eine Partei mit der Schule als Herzenssache. Die Partei war seit acht Jahren in der Regierung. Also ist es ein bisschen peinlich, dass PISA zeigt, dass die schwedischen Schüler in Durchschnitt schlechter als früher sind. Anstatt über dem Durchschnitt zu liegen, liegen sie jetzt darunter. Es wird hingegen behauptet, dass das Nachbarland Finnland die beste Schule der Welt habe. Die schwedische Schule weiterlesen

Ciao Mare Nostrum!

Es war Oktober des letzten Jahres, da über 300 Flüchtlinge im Mittelmeer vor Lampedusa – einer italienischen Insel – ertranken. Keine Hubschrauber, keine Retter eilten zu Hilfe. Nach dieser Katastrophe musste gehandelt werden. Doch nur Italien tat es. Die Rettungsmission „Mare Nostrum“ startete am 18. Oktober 2013 und konnte bis Ende August 2014 in etwa 80.000 Flüchtlinge sicher an Land bringen (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mare_Nostrum_(Marineoperation) ). Ciao Mare Nostrum! weiterlesen

Die GSV – Es tut sich was!

GSV-Fahrt letztens…da war ja was. Ich würde glatt behaupten, abgesehen von den Leuten, die an der Fahrt teilgenommen haben, weiß keiner an der UvH, was denn da eigentlich gemacht wurde und warum diese überhaupt stattgefunden hat, schließlich gab es die doch in den vergangenen Jahren gar nicht! Doch in den vergangenen Jahren, muss man sich leider eingestehen, war die GSV, nett ausgedrückt, auch „nicht so aktiv“. Erst der offene Brief, welcher für so einigen Gesprächsstoff gesorgt hat, hat die meisten aufgerüttelt. Allen voran Herr Dannenberg, welcher die GSV-Fahrt organisiert hat, hat gesagt, dass sich in der GSV eine Menge ändern muss und damit hat er Recht! Aus eigener Erfahrung kann ich ihm da mehr als nur zustimmen, da ich nun schon seit der 7. Klasse in der GSV vertreten bin und ich nie das Gefühl hatte, wir würden irgendetwas Produktives leisten. Die GSV – Es tut sich was! weiterlesen

Emma Watson – Porträt

 

Emma Charlotte Duerre Watson  wurde am 15. April 1990 in Paris geboren, wo sie 5 Jahre lang – bis zur Scheidung ihrer Eltern – lebte. Während ihr Vater nach London zog und dort seine eigene Anwaltskanzlei gründete, zog Emma mit ihrer Mutter und ihrem drei Jahre jüngeren Bruder Alex nach Oxford, wo sie heute noch leben.

 

Schon früh begann sie damit, erste schauspielerische Erfahrungen in Schultheater-Aufführungen zu sammeln und Preise zu gewinnen. Im Jahr 2000 entschied ihr Theaterlehrer sich dann dafür, sie für das Casting von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ anzumelden, wo sie sich gegen rund 4000 andere Bewerber für die Rolle der Hermine Granger durchsetzte. Der riesige Erfolg des ersten Films 2001 führte dazu, dass sie und ihre beiden Schauspielkollegen (Daniel Radcliffe und Rupert Grint) auf der ganzen Welt bekannt wurden und auch für die folgenden sieben Harry-Potter-Filme weiter vor der Kamera standen. Emma, die in den Filmen eine sehr schlaue Schülerin spielt, schloss auch im echten Leben die Schule mit herausragenden  Noten ab. Von 2009 bis 2011 studierte sie Literatur an der Brown University in den USA, später in Oxford. Neben „Harry Potter“ war  Emma Watson auch Teil vieler anderer Filme wie zum Beispiel „My week with Marylin“, „Das ist das Ende (This is the end)“ und „Noah“.

 

Neben ihrer ansehnlichen Karriere als Schauspielerin ließ sich Watson auch für die britische Nobelmarke „Burberry“ und das Alternativlabel „People Tree“  ablichten. 2011 war sie das Gesicht der Kosmetikfirma „Lancome“.

 

Nun kämpft Emma als UN-Sonderbotschafterin und Feministin für mehr Gleichberechtigung unter den Geschlechtern. Ihre erste Amtshandlung war eine Antwort auf die Forderung des türkischen AKP-Politikers Bülent Arinç, welcher forderte, dass Frauen in der Öffentlichkeit nicht lachen dürften, sondern stattdessen scheu erröten und den Blick gen Boden senken sollten. Als Reaktion darauf  twitterte sie ein Foto von sich, auf dem sie sich lauthals lachend, mit offenen Haaren und im lockeren Pulli völlig ungezwungen nach vorne  lehnt. Am 20. September dieses Jahres hielt sie eine Rede vor den Vereinten Nationen, wo sie über ein Projekt sprach, das ihr besonders auf dem Herzen lag: die Gleichberechtigungskampagne „HeForShe“,  welche sich dafür einsetzt, dass sich Männer gemeinsam mit Frauen für Gleichberechtigung einsetzen. Inwieweit sich das Projekt durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Dennoch steht fest: Emma Watson ist durch ihre Vielseitigkeit und einer großen Portion Mut zu einem bewunderten Idol vieler Menschen geworden.

 

Von Carolin Hilbig

 

 

Bauarbeiten auf dem Pausenhof

Vom 17. Oktober bis zum Mai 2015 gibt es Bauarbeiten auf dem Pausenhof der UvH und der Käthe-Kollwitz.

Es werden nämlich ein neuer Regenwasserkanal und ein Auffangbecken gebaut. Ein großes Projekt, denn – wir erinnern uns – letztes Mal konnte der alte Kanal das Wasser nicht ableiten und es entstand ein Schaden  von zehntausend Euro. Für eine bestimmte Zeit werden insgesamt eintausend LKWs auf die Baustelle, weshalb es in dieser Zeit ein absolutes Halteverbot auf der Rehagener Straße von der Bahnhofstraße bis zur Goltzstraße geben wird. Circa vierzig Fahrradständer werden im  hinteren Bereich gesperrt. Auf dem Pausenhof der Grundschule wird das Auffangbecken gebaut und sowohl bei uns und als auch auf der Grundschule entsteht der neue Regenwasserkanal. Die dafür anfallenden Kosten von einer halben Million Euro werden vom Bezirksamt finanziert. Das Problem wird sein, dass es bei den Bauarbeiten laut bis sehr laut werden kann und wir Schüler nur eingeschränkt oder sogar gar nicht auf den Pausenhof gehen können. Weitere Informationen diesbezüglich werden veröffentlicht, sobald sie bekannt werden.

Von Sören Dibowsky

 

Ebola

Das Ebola-Virus kommt aus der Familie der Filoviridae (Virusfamilie). Diese Viren verursachen das Ebola-Fieber. Außer uns Menschen infizieren sich auch andere Primaten wie Gorillas oder Schimpansen. Das Virus ist fadenförmig aufgebaut, manchmal hat es auch eine U-förmige Gestalt und ist höchstens 0,014 mm lang. Dieser Erreger besitzt die Matrixproteine VP40 und VP24. Ebola weiterlesen

Who Am I – Kein System ist sicher

Der Außenseiter Benjamin (Tom Schilling) sieht sich selbst als Opfer des Schicksals. Seine Eltern hat er verloren, in der Schule findet er weder Freunde noch Anerkennung, er arbeitet als Pizzabote im Berlin 2014.

Zuflucht findet er im Internet, im so genannten „dark net“, wo er scheinbar Gleichgesinnte trifft und sein kann, wer immer er möchte. Durch Tipps seines Idols „MRX“ lernt er Programmiersprache und Hacken, was ihm nützlich wird, als er eine Pizza zufällig an seinen Kindheitsschwarm Marie (Hannah Herzsprung) ausliefert. Sie bittet ihn, die Prüfungsergebnisse der Uni zu besorgen. Benjamin versucht es, blind vor Liebe. Er wird zu Sozialstunden verurteilt. Who Am I – Kein System ist sicher weiterlesen

Die Geschichte von Halloween

Bald ist es wieder so weit. Der 31. Oktober naht. Ob der Sensenmann, eine Hexe oder Bloody Mary. Zu Halloween ist so gut wie jede der Fantasiegastalten vertreten, am besten sind die zwielichtigen Bösewichte. Aber die Hauptsache ist doch jedes Jahr, mit dem gruseligsten Kostüm möglichst viele Süßigkeiten zu ergattern. Doch war Halloween schon immer die beste Gelegenheit blutverschmiert um die Häuser zu ziehen?

Zunächst ist da das Wort „Halloween“. Es leitet sich von „All Hallow’s Eve“ ab, dem Abend vor Allerheiligen am 1. November. Dieser Name hat also katholischen Ursprung. An diesem Tag ehrten die Katholiken ihre Toten. Das hat aber nur teilweise mit unserer heutigen Tradition zu tun. Die Geschichte von Halloween weiterlesen

„Barocke Tänze spielen und tanzen“

Die Gruppe, die am 20. September um zehn Uhr morgens im Konzertsaal in den Räumen der Landesmusikakademie saß, bestand aus etwa 30 Leuten verschiedensten Alters mit unterschiedlichen Musikinstrumenten. Sie warteten auf den Beginn des Workshops „Barocke Tänze spielen und tanzen“. Alle starrten auf das Cembalo, das die behandelte Epoche verkörperte. „Barocke Tänze spielen und tanzen“ weiterlesen

Filmkritik zu „LUCY“

„LUCY“ spielt in nicht allzu ferner Zukunft und handelt von der US-amerikanischen Studentin Lucy (Scarlett Johansson), die unfreiwillig die synthetisch entwickelte Droge CPH4 schmuggeln muss. Ihr Körper dient dazu als „ Depot“.  Als sie sich ihrem Kidnapper widersetzt, wird sie von ihm misshandelt. Das Drogenpaket in ihrem Körper platzt und die Substanz gerät in ihren Blutkreislauf. Dadurch kann sie im Laufe des Filmes immer mehr ihrer Gehirnkapazität nutzen. Ein normaler Mensch nutzt im Durchschnitt 10% seines Hirns, Lucy jedoch anfangs 20%, später dann sogar bis zu 100%. Lucy sucht Hilfe bei dem Wissenschaftler Dr. Norman (Morgan Freeman), einer Legende auf dem Gebiet der Hirnforschung. Nachdem sie sich mit ihm in Kontakt gesetzt hat und ihn in Paris aufsuchen will, entfalten sich ungeahnte Kräfte in Lucys Körper. Sie mutiert zu einer schmerzunempfindlichen und erbarmungslosen Kämpferin. Sie ist außerdem in der Lage neu erlerntes Wissen sofort und dauerhaft abzuspeichern und Gegenstände bzw. Menschen allein durch ihren Willen zu beeinflussen. Gejagt von den Kartellbossen und durch die Angst getrieben ihre Menschlichkeit zu verlieren, richtet sie ihre neuen Fähigkeiten gegen ihre Verfolger…

Der Action-SciFi-Thriller kam am 14.08.2014 in die deutschen Kinos. In den Hauptrollen sind Scarlett Johansson (2012 „Marvel’s  The Avengers“) und Morgan Freeman (2013 „ Die Unfassbaren- Now you see me“). Aber auch die Gesichter von Amr Waked (2011 „ Lachsfischen im Jemen“) als Polizist und Choi Min-sik (2003 „ Oldboy“) als Gangsterboss dürfen nicht fehlen. Regie führt Luc Besson (1990   „Nikita“).

Der Film dauert ca. 90 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Gedreht wurde er in Frankreich und den USA.

Ich persönlich fand den Film gut. Er hat nicht unbedingt meinen Erwartungen entsprochen, war aber den Besuch wert. Also für Leute die auf Science-Fiction und viel Action stehen, ist „ LUCY“ ein absolutes Muss. Allerdings ähnelt der Film auch teilweise einer Dokumentation und baut auf reinen Hypothesen auf.  Philosophische und wissenschaftliche Ansätze in Bezug auf den Menschen wurden immer wieder angedeutet. Doch das wird einem erst im Nachhinein bewusst und man merkt, dass sich „LUCY“ viel mit dem Thema „ Sinn des Lebens“ beschäftigt.  Doch trotz alledem soll der Film nur zu Unterhaltungszwecken und nicht als realitätsnahe Dokumentation dienen.

Zum Schluss noch ein Zitat, das ich nicht vorenthalten möchte: „Vor einer Milliarde Jahre hat man uns das Leben geschenkt. Macht was draus!“

– Hannah Pooch